Abgeordneter Weiler: Meinungsfreiheit gilt nicht nur für Grüne

Robert Weiß Deutschland, Ländlicher Raum, Parteien, Thüringen, Werte

„Die Aussage Gerhard Schröders in seinem Podcast, dass er prinzipiell nichts von Spekulationen hält, die russischen Behörden aber jetzt für Aufklärung sorgen müssen und seine persönliche Beziehung zu Russland, sind meiner Meinung nach kein Grund, ihn von allen Seiten zu attackieren. Verunglimpfungen wie ‚Gas-Gerd‘ und ‚Putins Laufbursche‘ sind absolut deplatziert und unwürdig. Besonders die Grünen stechen in der Debatte hervor. Wie Schröder noch in den Spiegel schauen könne, fragt der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour. Solche Anmaßungen gehen mir entschieden zu weit. Meinungsfreiheit scheint bei den Grünen nur für Gleichgesinnte zu gelten. Es ist zum Glück in unserem Land erlaubt, in alle Richtungen kritisch zu denken.

Von diesem Recht machen die Grünen, zum Leidwesen vieler Bürger außerhalb der großen Städte, auch selbst häufig genug Gebrauch. In besonders schlimmer Erinnerung ist mir der unglaublich ignorante Vorschlag von Robert Habeck, die Gastronomen sollten doch den Lockdown nutzen, um ihre Lokale energetisch zu sanieren. Das freie Wort gilt in diesem Land noch für alle Menschen und nicht nur für Grüne. Außerdem gilt insbesondere in einer Demokratie wie der unseren, dass niemand zu verurteilen ist, bis seine Schuld zweifelsfrei bewiesen ist“, so Weiler.