Abgeordneter Weiler informiert über die Fortsetzung der Ausbildungsprämie

Robert Weiß Arbeit und soziale Sicherheit, Bildung, Bund, CDU, Coronavirus, Deutschland, Kinder und Jugend, Kommunales, Ländlicher Raum, Mittelstand, Regierung, Thüringen, Wirtschaft

Berlin. – Der direkt gewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), informiert, dass das Bundeskabinett die Verlängerung und Weiterentwicklung des Bundesprogramms „Ausbildungsplätz sichern“ beschlossen hat.

„Mit Blick auf das neue Ausbildungsjahr und auch für die bereits begonnen beruflichen Ausbildungen gilt, dass wir um jeden Ausbildungsplatz kämpfen werden. Gerade in unsicheren Zeiten dürfen wir niemanden zurücklassen und schon gar nicht junge Menschen, die ins Berufsleben starten. Dafür habe ich mich stark gemacht.“, so Weiler.

Mit der nun beschlossenen Weiterentwicklung der Ersten Förderrichtlinie wird folgendes verbessert:

*         Für das kommende Ausbildungsjahr wird die Ausbildungsprämie verdoppelt (d.h. für Ausbildungen, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen) von 2.000 Euro auf 4.000 Euro, sofern das Ausbildungsniveau stabil bleibt bzw. von 3.000 Euro auf 6.000 Euro, wenn das Ausbildungsniveau erhöht wird.

*         Zukünftig wird es nicht nur einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung geben, sondern auch zur Ausbildervergütung.

*         Darüber hinaus wird ein „Lockdown-II-Sonderzuschuss“ in Höhe von 1.000 Euro gewährt, der sich an Kleinstunternehmen mit bis zu vier Beschäftigten richtet.

*         Um Ausbildungsplätze vor Insolvenzen zu retten, wird ebenfalls die Übernahmeprämie auf 6.000 Euro verdoppelt.

*         Unternehmen, die besonders von der Pandemie betroffen sind, können zukünftig einen Zuschuss zu den Kosten für externe Prüfungslehrgänge (auch digital) für ihre Auszubildenden beantragen. Der Zuschuss beträgt einmalig 50 Prozent der Lehrgangskosten, max. 500 Euro pro Ausbildungsverhältnis.

*         Künftig können auch Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten (vorher 249) die erweiterten Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen.

„Mit der neuen Förderrichtlinie geben wir den Unternehmen mehr Sicherheit und Flexibilität. Wir wollen die Unternehmen ermutigen, auch in der Pandemie und in Zeiten der Wirtschaftskrise an Ausbildungen festzuhalten. Denn sonst droht uns in ein paar Jahren in vielen Bereichen der gut ausgebildete Fachkräftenachwuchs“, erklärt Weiler.