Abgeordneter Weiler fordert Bundesminister Peter Altmaier zur Anschlussförderung der Stromerzeugung aus den Biomassekraftwerken der Zellstoffindustrie auf

Robert Weiß Bund, Deutschland, Energie, Thüringen, Umwelt, Wirtschaft

Berlin. – Der direkt gewählte Ostthüringer Bundestagsabgeordnete, Albert H. Weiler (CDU), setzt sich gemeinsam mit anderen Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Anschlussförderung der Stromerzeugung aus den Biomassekraftwerken der Zellstoffindustrie ein.

„Die Zellstoff- und Papier-Industrie ist in meinem Wahlkreis und in den Wahlkreisen der Kollegen Abgeordneten ein wichtiger Arbeitgeber. In der Branche werden schon heute innovative und nachhaltige Wege bei der Stromgewinnung gegangen und EEG geförderter Strom beispielsweise aus Dampf oder Biomasse erzeugt, die prozessbedingt ohnehin entstehen“, erklärt Weiler den Stand der Dinge.

Genau diese Förderung laufe Ende dieses Jahres aus. Das verbreite große Unsicherheit bei den betroffenen Unternehmen, wodurch künftige Investitionen ins Wanken gerieten.

„Alles, was das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und damit Bundesminister Peter Altmaier nun tun muss, ist für eine Notifizierung der Anschlussförderung gegenüber der EU-Kommission einzutreten“, beschreibt Weiler das Anliegen.

Weiler habe daher zusammen mit etlichen anderen Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Bundesminister für Wirtschaft und Energie eindringlich in einem gemeinsam verfassten und unterzeichneten Brief aufgefordert, für diese Notifizierung zu sorgen und damit ein Signal der wirtschaftlichen Sicherheit und Planbarkeit an die Branche zu senden.