11. Klasse des Eisenberger Schiller-Gymnasiums in Berlin

Bildung

11. Klasse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums zu Gast im Deutschen Bundestag

Berlin/Eisenberg. – Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), diskutierte mit 25 Schülerinnen und Schüler aus der elften Jahrgangsstufe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Eisenberg im Deutschen Bundestag.

Der Christdemokrat gab einen kurzen Einblick seines Arbeitsalltages im Wahlkreis und in Berlin: „In der Sitzungswoche stehe ich um 6 Uhr auf und nehme an zahlreichen Sitzungen, Terminen und Gesprächen aktiv teil. Meistens bin ich nicht vor Mitternacht in meiner kleinen Wohnung in Berlin-Moabit zurück.“

Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich vor allem über seine Arbeit in den Ausschüssen „Wirtschaft und Energie“, „Menschenrechte und humanitäre Hilfe“ und „Arbeit und Soziales“. Zur aktuellen Lage in der Ukraine und bei dem Thema Mindestlohn zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sehr wissbegierig. Sie wollten die ehrliche Einschätzung des CDU-Bundestagsabgeordneten zum Mindestlohn hören. „Wir haben uns im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD auf den Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro geeinigt. Dieser wird auch kommen. Allerdings gibt es Branchen, in denen eine Ausnahmeregelung gefunden werden muss. So entstehen beispielsweise für Obstbauer und Gemüseproduzenten finanzielle Schwierigkeiten, wenn auch Saisonarbeiter einen Mindestlohn in dieser Höhe erhalten würden. Der Mindestlohn ist noch nicht richtig zu Ende gedacht“, betont Albert Weiler abschließend. Die Klärung von Detailfragen im Gesetzgebungsprozess zum Mindestlohn sei noch offen. Die Entscheidung über die Einzelheiten bliebe dem aktuellen Gesetzgebungsverfahren vorbehalten.

Die Schülerinnen und Schüler verbrachten zwei Tage in Berlin, um Politik und die Geschichte der Bundeshauptstadt näher kennenzulernen.