10. Klasse der Regelschule Kahla trifft Albert Weiler

Bund

Berlin/SHK. – Wie ist es, im Bundestag arbeiten zu dürfen? Haben die Politiker einen Dienstwagen? Trifft man sich mit der Bundeskanzlerin und besucht Repräsentanten aus anderen Nationen? Auf diese und viele andere Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Heimbürgeschule Kahla vorbereitet. Die Jugendlichen stellten sie dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Gera, Jena und den Saale-Holzland-Kreis, Albert H. Weiler (CDU), in Berlin.

Das Treffen begann mit einem Einblick in den typischen Tagesablauf eines Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Jugendlichen merkten, dass Politiker viel Kraft und Arbeit aufwenden müssen, um die Wählerinnen und Wähler zu repräsentieren und zu unterstützen. Wie schafft man es, Jena, Gera und den Saale- Holzland-Kreis zu vertreten und gleichzeitig Bürgermeister von Milda zu sein? Wie bekommt man das alles unter einen Hut? „Ich habe einen großen Hut“, antwortet Albert Weiler mit einem Lächeln, da er tatsächlich immer öfter mit einem Hut zu sehen ist. Mit dieser lockeren Art gewann er schnell die Sympathien der Schüler.

Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete sprach ebenso mit den Jugendlichen über Politikverdrossenheit. Er sieht es als eine Verpflichtung für Politiker, junge Menschen an die Politik heranzuführen und für Jugendarbeit zu begeistern. Neben den Aufgaben von Albert Weiler wurden auch aktuelle politische Themen besprochen. Dabei zeigten die Schüler großes Interesse an der Weltpolitik, sowie auch der kommunalen Politik in Thüringen. Das aktuelle Thema Sterbehilfe sorgte für weitere Fragen und bewegte die Schüler emotional sehr.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete freute sich über das rege Interesse an dem Politikgeschehen. Gerne unterstützt er Interessierte aus seinem Wahlkreis, den Bundestag zu besuchen.